H.H. Adler und die Regierungsfrage in der niedersächsischen LINKEN

Ein Kommentar von Heino Berg.

Der frühere Fraktionsvorsitzende der niedersächsischen LINKEN, Hans-Henning Adler bewirbt sich für ein neues Landtagsmandat, indem er die „Bereitschaft“ der LINKEN zur Beteiligung an Regierungskoalitionen mit SPD und Grünen einfordert. Mit dem unten dokumentierten Artikel in der Mitgliederzeitung „Disput“ und in seinem Leitantrag für den Landesparteitag am 5.3. in Osnabrück wendet sich Adler gegen „Stimmen, die dazu raten, sich im Falle eines Wiedereinzugs in den Landtag auf die Oppositionsrolle zu beschränken“. Hintergrund dafür ist unter anderem ein Beschluss der Niedersächsischen Landesvertreterversammlung am 28.1. in Wolfsburg, mit dem sich der Landesverband fast einstimmig für eine konsequente Oppositionspolitik und gegen „Koalitions- oder Tolerierungsverträge mit neoliberalen Parteien“ ausgesprochen hat.

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Eine weitere verpasste Chance

DIE LINKE NRW bereitet sich auf den Bundestagswahlkampf vor. Von Thies Gleiss

Der Sprecher*innenrat der AKL NRW bittet mich, zur kommenden Mitgliederversammlung der AKL-NRW etwas zu den „Grundsätzen der AKL für Listenaufstellungen“ bei Parlamentswahlen zu sagen.
Das will ich gerne machen. Allerdings müsste ich dazu ein leeres Blatt abgeben, weil es diese Grundsätze gar nicht gibt. Weiterlesen

Für eine koordinierte Auflösung des Euro und den Bruch mit der neoliberalen EU!

Tagung der AKL über Alternativen zum Eurosystem und zur neoliberalen EU – Mit den Beiträgen der Euro-Konferenz von Januar 2017 in Düsseldorf

Am Samstag, 28. Januar 2017, kamen mehr als 80 Menschen zu einer Tagung nach Düsseldorf, um mit Referentinnen und Referenten aus Griechenland, Italien, den Niederlanden und der Bundesrepublik über Alternativen zum Euro und zur neoliberalen EU zu diskutieren. Eingeladen hatte die Antikapitalistische Linke (AKL) in der Partei DIE LINKE zu einer Diskussion über die Krise der EU und die deutsche Austeritätspolitik, ihre Folgen und Alternativen.

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Europa ist in der Krise

Das europäische Integrationsprojekt ist in der Krise. Vortrag von Panagiotis Sotiris (Partei Laiki Enotita) auf der Euro-Konferenz der AKL Ende Januar 2017 in Düsseldorf

Wenn negative Einstellungen zur Europäischen Union sich mehren; wenn man sieht: Wann immer die europäischen Wähler zur Zukunft der Integration befragt wurden, war die Antwort negativ; wenn die weltweit fünftgrößte Volkswirtschaft für den Austritt aus der EU stimmt, obwohl Letztere als Inbegriff  wirtschaftlicher Einigung gilt – dann ist etwas faul im Herzen Europas. Und das ist die Europäische Union. Weiterlesen

Wie geht die deutsche Austeritätspolitik mit den Euroländern und der Eurozone um?

Rede von Sergio Cesaratto auf der Euro-Konferez der AKL im Januar 2017 in Düsseldorf

Lassen Sie mich zuerst einmal sagen, dass ich sehr erfreut bin, vor meinen deutschen Genossinnen und Genossen sprechen zu können. Wir leben in einer Zeit voller Spannungen und Spaltungen, vor allem in den südlichen Ländern, wo die Aussichten für die Wirtschaft wirklich trübe sind. Weiterlesen

Entweder wir wenden uns gegen den Euro, oder der Euro wird sich gegen uns wenden

Grußbotschaft von Frank Futselaar zur Euro-Konferenz der AKL Ende Januar 2017 in Düsseldorf

Liebe Freunde der Partei Die Linke,

im Namen der Sozialistischen Partei der Niederlande möchte ich mich für die Einladung zu dieser wichtigen Konferenz bedanken. Sie ist von großer Bedeutung, da die mit dem Euro und der aktuellen EU-Politik verbundenen Probleme alle Länder betreffen. Weiterlesen

Besetzungsmanifest der Besetzer*innen des ISW

Was wir tun

Wir sind viele und verschieden. Wir organisieren uns selbst und eignen uns hier den Raum an, den wir brauchen. Diesen Raum gestalten wir nach unseren politischen Ansprüchen und Bedürfnissen. Das heißt, wir üben Herrschaftskritik, überlegen uns alternative Lebensmodelle und arbeiten daran, Diskriminierung und Hierarchien abzubauen. Das heißt auch, dass wir unsere Widersprüche anerkennen und leben. In diesem Raum bilden wir uns gegenseitig und lernen von einander. Wir formen eine Gemeinschaft, die nicht nur ihre Bildung, sondern auch ihren Alltag selbständig organisiert. Hier diskutieren wir, kochen, feiern, putzen und machen Kunst. Wir vertrauen einander und unterstützen uns gegenseitig. Wir leisten Widerstand. Wir sind politisch.

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